FF Graz unter medialem Beschuss

Mittwoch, 02. März 2011
Dass die Freiwillige Feuerwehr Graz seit ihrer Gründung im Jahr 2008 stets medial interessant war ist verständlich.

Starker Gegenwind, politische Beeinflussungsversuche, zwanghaft redebedürftige Menschen und die Tatsache, dass die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in Graz neben der bestehenden Berufsfeuerwehr immer problematisch gesehen wurde, trugen maßgeblich zur kritischen medialen Betrachtung unserer Wehr bei. Soweit der Hintergrund unserer ehrenamtlich tätigen Einrichtung.
Im Vordergrund sollten, nicht nur in der Wehr sondern auch in den Medien, die Arbeit, das Engagement und die Hilfsbereitschaft stehen. Es ist mehr als bewundernswert und beispielhaft, dass sich in der heutigen Zeit noch so viele Menschen für eine ehrenamtliche Tätigkeit begeistern können, zumal diese auch in letzter Konsequenz unter Einsatz des eigenen Lebens erfolgt. Das ist das Wesen einer Freiwilligen Feuerwehr. Darauf kommt es an.
Politischer Kleinkrieg und persönliche Befindlichkeiten zwischen Mitgliedern und ehemaligen Mitgliedern haben in der Öffentlichkeit nichts verloren. Interne Unstimmigkeiten kann es in jeder Wehr geben, doch nirgendswo werden diese Themen in der Öffentlichkeit diskutiert oder kritisiert. Die Stadt Graz ist diesbezüglich ein Sonderfall. Mit dieser zusätzlichen Herausforderung müssen wir leben und lernen umzugehen. Dass diese Art der Berichterstattung mehr als unseriös ist, wissen nicht nur wir Mitglieder. Die Qualität in den heimischen Medien verfällt bisweilen durch die Schnelllebigkeit und Zeitknappheit immer wieder in Vereinfachung, Subjektivität und Recherchefaulheit. Auch mit diesem Problem müssen wir leider leben.
Wir, als Freiwillige Feuerwehr Graz, können unter diesem medialen Beschuss nur eines tun: Beweisen, dass wir zusammenhalten, eine Einheit sind und unsere Aufgaben erfüllen. Wir sind eine ehrenamtliche Organisation, die für die Sicherheit der Grazer Bevölkerung da ist und ihr Handwerk versteht. Wir haben innerhalb der letzten Jahre sehr viel weitergebracht. Wir sind auf dem besten Weg und dürfen uns nicht abbringen lassen. Unsere professionelle Arbeit wird geschätzt und anerkannt, was uns von den Betroffenen bei zahllosen Einsätzen bestätigt wurde. Dass eine derart negative Presse wehtut und unser Bemühen in den Schatten stellt ist nicht angenehm. Aber stellen wir uns dem entgegen und beweisen breite Schultern. Wir Feuerwehrleute zählen Mut und Entschlossenheit zu unseren Attributen. Das ist die beste Gelegenheit, dies zu verdeutlichen.

Zum Abschluss sei eines noch gesagt:
Heute schon ist die Zeitung von gestern uralt und wird für Hamsterkäfige verwendet…

Nur Mut, viel Selbstbewusstsein und ein kräftiges GUT HEIL!

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