Fabio Pucher

Fabio Pucher

In welchen Tätigkeitsbereichen der FF arbeitest du aktiv mit?

Gerätewartung, Mannschaft im Branddienst, Brandsicherheitswachen, Leistungsbewerbe, Zivilschutzjuniorcoach und diverse Veranstaltungen.

Bist du berufstätig?

Ich arbeite bei der Firma Magna Steyr Graz im Bereich Sicherheitsdienst und Eingangskontrolle.

Wie viel freie Zeit sollte man haben, wenn man Mitglied werden will? Wie planbar ist dieses Hobby?

Man muss auf jeden Fall eine gewisse Begeisterung und Bereitschaft an den Tag legen aber prinzipiell kann jeder für sich selbst entscheiden wie viel Zeit man in diese ehrenamtliche Tätigkeit investiert.

Es besteht mehrmals in der Woche die Gelegenheit auf der Wache Bereitschaftsdienst zu machen, das ist jedoch nicht verpflichtend. Durch unseren Online Dienstplan kann sich jeder für einen Dienst wo man Zeit hat vormerken, danach wird man vom Fahrzeugkommandanten, welcher an diesem Tag Dienst macht, bestätigt.

Für Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen kann man sich ebenfalls vormerken und danach wird man gegebenenfalls bestätigt.

Bei Großschadenslagen wie Überflutungen, Waldbränden oder Stürmen ist das Ganze dann etwas kurzfristiger, da dies nicht planbar ist. In diesem Fall gibt es dann eine sogenannte Alarm SMS auf das private Telefon der KameradInnen und wenn man Zeit hat fährt man auf die Wache.

Im Großen und Ganzen ist das Hobby gut planbar aber eine gewisse Zeit für Übungen und dergleichen sollte man schon haben.

Welche Erwartungen hattest du, als du der FF Graz beigetreten bist?

Am Anfang denkt man natürlich sofort an Blaulichtfahrten, Einsätze und Action. Das passiert auch, ist jedoch nicht immer der Fall. Ab und zu hat man auch eine Straßenreinigung zu der man ohne Blaulicht fährt da keine Menschen in Gefahr sind. Aber im Großen und Ganzen sind die meisten Einsätze trotzdem interessant und fordernd. Und dann gibt es natürlich noch die andere Seite...3 Uhr morgens, eine Alarmierung, man springt aus dem Bett und hört das Alarmstichwort Zimmerbrand. Da kann der Adrenalinpegel schon mal in die Höhe schießen, und am Einsatzort angekommen beginnt dann die Arbeit.

Was mich sehr überrascht hat ist, dass man die Stadt Graz erst so richtig kennen lernt wenn man an Orten ist an denen man zuvor noch nie war. Am Dach eines Hauses, im Uhrturm oder auf einem Boot auf der Mur.

Abschließend kann ich noch sagen, Feuerwehr ist Freundschaft, Kameradschaft und Action ...Es ist eine Leidenschaft die man lebt.

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