Schweres Unwetter trifft Teile von Graz

Technischer Einsatz: Mittwoch, 29. Juli 2020
Ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften war für Aufräumarbeiten nötig.

Kurz vor 17:00h traf am 29. Juli 2020 ein Unwetter von Norden kommend die Stadt. Sturmböen und außergewöhnlich hohe Regenmengen sorgten vorallem in den Stadtbezirken Mariatrost, Ries und Waltendorf für Überflutungen und zahlreiche umgestürzte Bäume.
Die Freiwillige Feuerwehr Graz wurde von der Berufsfeuerwehr umgehend alarmiert. Drei Fahrzeuge waren mit 15 Kameradinnen und Kameraden bis knapp vor Mitternacht im Einsatz. Insgesamt kam es im Verlauf des Abends zu 110 Alarmadressen, welche abgearbeitet werden mussten. Davon waren knapp 80 direkt mit dem Unwetter in Verbindung.
Gemeinsam von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr Graz und neun Feuerwehren aus dem Bereich Graz-Umgebung konnten ein Großteil der Einsätze noch in den Nachtstunden abgearbeitet werden.
Die drei Fahrzeuge unserer Feuerwehr konnten - teils mit Unterstützung von Sonderfahrzeugen der Berufsfeuerwehr - bis zum Einrücken acht Einsatzadressen abarbeiten. Darunter waren hauptsächlich umgestürzte Bäume.
Um 18:43 Uhr wurden von der Berufsfeuerwehr die Freiwilligen Feuerwehren Tobelbad-Haselsdorf, Thondorf, Raaba, Fernitz, Feldkirchen, Unterpremstätten, Wagnitz, Zettling und Seiersberg alarmiert und jeweils ein Fahrzeug mit einer Gruppe zur Unterstützung in die Landeshauptstadt Graz zur Schadensaufarbeitung entsendet. Die Kameradinnen und Kameraden aus Graz-Umgebung waren hauptsächlich im Bezirk Mariatrost sowie in Ries eingesetzt.
Während der Einsätze wurde auf der Feuerwache Kroisbach eine Verpflegungsstation für unsere Kräfte installiert und allfällige Ablösen für unsere Feuerwehr vom Kommando geplant.

Mehr Infos zu den Einsätzen bei diesem schweren Unwetter:

Bericht der Berufsfeuerwehr Graz

Bericht des Bereichsfeuerwehrverbandes Graz-Umgebung

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